Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser. Er erquicket meine Seele. Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen. Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich. Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein.Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar.
Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser. Er erquicket meine Seele. Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen. Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich. Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein.Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar.
Wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde mehr. Dieses Sprichwort trifft immer mehr auf die sog. Verbündeten Israels zu. Selbst dem Blindesten dürfte mittlerweile klar sein, dass die deutsche Staatsräson nichts wert ist. Nie wurde so laut getönt, aber außer heißer Luft kam nichts dabei herum. Ganz im Gegenteil: Die israelfeindlichen Besetzer im Gazastreifen werden mit Millionen unterstützt, Israel dagegen bekam nahezu gar nichts. Die USA haben sich bisher als verlässlicher Partner erwiesen. Sie haben das kleine Land mit Waffen unterstützt und Flugzeugträger entsandt, um eingreifen zu können, sollten beispielsweise Länder wie der Iran die Situation nutzen und Israel ebenfalls angreifen.
Das Blatt scheint sich aber langsam zu wenden. Sowohl die EU als auch die USA wenden sich immer deutlicher gegen das Volk Gottes. Die USA wollen ein militärisches Vorgehen in Rafah verhindern, weil sie hohe zivile Verluste befürchten, dabei vergessen sie aber, dass Israel keine andere Wahl hat. Die Notlage haben die Menschen der Hamas zu verdanken und sich zum großen Teilen selber zuzuschreiben. Lässt sich Israel auf eine solche Waffenruhe ein, wie sie die USA fordern, hat die Hamas gewonnen. Die Taktik, sich zwischen Zivilisten und zivilen Einrichtungen zu verstecken, wäre aufgegangen. Terroristen aller Welt könnten dieses vorgehen als Blaupause sehen. Was immer sie tun, sie könnten sich darauf verlassen, dass der gutmenschliche Westen, besonders die EU, an ihrer Seite stehen und ein allzu hartes Vorgehen verhindern. Ohne dies wirklich zu wollen, machen die USA und die EU menschliche Schutzschilde zu einer Defensivwaffe, wie es beispielsweise der Iron Dome für Israel ist.
Die USA, der bisher größte Unterstützer Israels bei der UN, hat aber nun genau das getan: Sie haben eine Resolution gegen Israel zur Abstimmung gebracht, um eine sofortige Waffenruhe zu bewirken. Glücklicherweise scheint diese Resolution gescheitert zu sein. Auf msn.com heißt es:
„Die Resolution der USA zu einer sofortigen Waffenruhe im Israel-Krieg ist gescheitert. Sowohl Russland als auch China legten ihr Veto im UN-Sicherheitsrat ein.“
Es ist ein Ergebnis, mit dem kaum zu rechnen war: Russland hat Vertreter der Hamas empfangen und deren Angriffskrieg gegen Israel – jedenfalls meines Wissens – nie verurteilt. China ist ebenfalls nicht sehr israelfreundlich eingestellt. Das kleine Land fühlt sich mehr dem Westen zugehörig und somit der USA, was sie aber zum Gegner Chinas macht. Dennoch haben diese beiden Länder eine Resolution verhindert. Der HERR schützt sein Volk manchmal auf ungewöhnlichen Wegen.
Was sich nun China und Russland dabei denken, kann ich nicht sagen. Klar ist aber, dass keine uneigennützige Gutmenschlichkeit dahintersteckt. Vielleicht hoffen beide auf eine Eskalation. Wäre westliches Militär – besonders der USA – im Nahen Osten gebunden, könnte China diese Möglichkeit nutzen und Taiwan angreifen. Russland hätte es hingegen in der Ukraine leichter und auch bessere Karten, wenn die EU in den Konflikt aktiv eingreift. Es wäre ein dritter Weltkrieg, den sich so manche anscheinend herbeisehnen. Eines ist aber eindeutig: Die USA sind für Israel kein verlässlicher Partner mehr.
Die Gutmenschen der EU hingegen zeigen ihr wahres Gesicht dadurch, dass sie Sanktionen gegen israelische Siedler verhängen. Am 18.März haben sich die EU-Außenminister in Brüssel auf Sanktionspläne gegen Israelis geeinigt, die sich in der Westbank ansiedeln. Wie es auf BR24 heißt, richten sich die Pläne gegen extremistische Siedler. Sie folgen damit dem Beispiel der USA, die bereits Sanktionen gegen israelische Siedler verhängen, die sich im Westjordanland niederlassen. Damit soll erreicht werden, dass die israelische Justiz gegen ihre eigenen Leute vorgeht, die doch nichts anderes tun, als Siedlungen in ihrem eigenen Land zu bauen. Dabei macht man sich hierzulande die gleiche Rhetorik zunutze wie in vielen anderen Fällen. Man spricht von „radikalen“ oder „extremistischen“ Siedlern, um den Deutschen gleich zu zeigen, wer der Böse ist. Dass Gaza und eben auch die Westbank israelisches Staatsgebiet ist, wird dabei ignoriert, weil man immer noch auf das Luftschößchen Zwei-Staaten-Lösung hofft, die allein schon deshalb nicht zustande kommen kann, weil es die sog. Palästinenser gar nicht wollen.
Israel hingegen tut das einzig Richtige: Sie haben 800 Hektar des Westjordanlandes beschlagnahmt und so wieder ihrem Staatsgebiet angeschlossen, wie der israelische Finanzminister Bezalel Smotrich erklärte. Die Israelis beweisen damit einmalmehr, dass sie ernstmachen und sich nicht von völlig unrealistischem Gequatsche irritieren lassen. Die Beschimpfungen als Rechtsextreme, wie in der Südwest Presse zu lesen ist, mögen hierzulande vielleicht wirken, aber Israel wird das nicht beeindrucken. Sie wissen, welches Land ihnen gehört und lassen sich dabei auch nicht von Menschen beeinflussen, die weder Gott kennen, noch sein Wort.