Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser. Er erquicket meine Seele. Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen. Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich. Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein.Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar.
Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser. Er erquicket meine Seele. Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen. Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich. Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein.Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar.
Nach einem Raketenangriff der Schiitenmiliz Hisbollah auf die Golanhöhen am vergangenen Samstag droht nun der türkische Präsident Erdogan Israel mit Krieg.
Am Samstag, dem 27. Juli, ist eine Rakete der Hisbollah auf die israelischen Golanhöhen abgefeuert worden. Die Rakete schlug auf einen Fußballplatz ein und tötete zwölf Menschen. Zeit Online zufolge bereitet Israel einen Gegenangriff vor. Netanyahu hat gedroht, dass die Hisbollah einen „hohen Preis“ dafür zahlen würde.
Die Hisbollah hat die Verantwortung für den Angriff zurückgewiesen und Israel dafür verantwortlich gemacht. Die USA versuchten zwar noch zu deeskalieren, haben Israel aber Unterstützung zugesagt und bestätigt, dass es sich um eine Rakete der Terrormiliz handele.
Die Lage im Nahen Osten wird immer gefährlicher und droht sich zu einem Flächenbrand zu entwickeln. Dies liegt zum einen daran, dass Israel von Feinden umgeben ist und zunehmend von allen Seiten angegriffen wird, aber auch daran, dass Israel Feinde in der NATO hat. Die USA stehen noch hinter Israel, und es kann davon ausgegangen werden, dass diese auch eingreifen, wenn es zur Eskalation kommt. Andere angebliche Verbündete versuchen zwar richtigerweise zu deeskalieren und schwingen große Reden der Solidarität, haben sich aber immer wieder als Versager erwiesen, wenn es drauf ankam. So ist aus Deutschland größtenteils Kritik an Israel zu vernehmen.
Der größte Feind Israels in der NATO ist aber die antisemitische Türkei, welche ihren Judenhass seit dem Terrorangriff der Hamas immer offener zeigt. So hat der türkische Präsident Erdogan Israel nach dem Angriff auf die Golanhöhen mit Krieg gedroht. Auf tagesschau.de heißt es:
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat Israel mit militärischer Einmischung gedroht. "So wie wir in Berg-Karabach reingegangen sind, so wie wir in Libyen reingegangen sind, werden wir mit ihnen dasselbe tun", sagte er in Bezug auf Israel während einer Veranstaltung seiner Regierungspartei AKP in Rize am Schwarzen Meer. Erdogan bezog sich dabei auf den Berg-Karabach-Konflikt, wo Erdogan die Konfliktpartei Aserbaidschan unter anderem mit Drohnen unterstützte. Im Bürgerkriegsland Libyen unterstützt Ankara die international anerkannte Regierung mit militärischer Ausstattung und Personal.
Im Berg-Karabach-Konflikt wurden laut Christian Solidarity International (CSI) im September 2023 die ältesten christlichen Gemeinden zerstört. Das Gebiet wurde neun Monate belagert und am 19. September angegriffen. Unterstützt von der Türkei konnte Aserbaidschan die Region erobern. Tage später wurde die gesamte Bevölkerung von Berg-Karabach nach Aserbaidschan deportiert. Während der Belagerung wurde die Region kaum medizinisch versorgt und eine Hungersnot brach aus. Hierzulande hatte man davon kaum Notiz genommen. Wären es Muslime gewesen, wäre die Reaktion sicher anders ausgefallen. Da es aber Christen betraf, wurde das Verbrechen beharrlich ignoriert.
Der israelische Außenminister Katz warnte wiederum die Türkei und zog einen Vergleich mit dem zweiten Golfkrieg. "Erdogan tritt in die Fußstapfen von Saddam Hussein und droht mit einem Angriff auf Israel. Er soll sich nur daran erinnern, was dort geschah und wie es endete", schrieb er auf der Plattform X.
Erdogan griff aber noch weiter in die antisemitische Trickkiste. Der Dauerstörenfried in der NATO erklärte Mitte Juli, er wolle Kooperationen zwischen der NATO und Israel künftig nicht mehr zustimmen, bis in den palästinensischen Gebieten ein nachhaltiger Frieden geschaffen werde. Welche Art von Frieden das ist, kann man sich vorstellen, wenn man weiß, dass der türkische Präsident die Hamas als Befreiungsarmee bezeichnet und sie unterstützt.
Wie wahrscheinlich eine Invasion der Türken ist, kann man nicht sagen, es ist aber eine äußert gefährliche Drohung, denn wenn sich der Krieg mit der Hisbollah verstärkt und die Türkei ebenfalls Israel angreift, droht ein militärischer Konflikt innerhalb der NATO mit unabsehbaren Folgen, denn politisch passt die Türkei ohnehin besser zu Russland, China und Nordkorea.
Die Bundesregierung hat indes dazu aufgefordert, den Libanon zu verlassen. Dem Auswärtigem Amt zufolge sind noch rund 1.300 Menschen mit deutscher Staatangehörigkeit im Libanon. Die Lufthansa hat laut ntv zwar alle Flüge nach Beirut bis zum 05. August gestoppt, aber es gibt noch ausreichend andere Möglichkeiten, in die Türkei und nach Europa auszureisen.