Psalm 23

Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser. Er erquicket meine Seele. Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen. Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich. Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein.Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar.

Psalm 23

Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser. Er erquicket meine Seele. Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen. Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich. Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein.Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar.

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CPD-Infos Bald Leihmutterschaft in Deutschland – Fluch oder Segen?
06.02.2024zurück
von Oliver Zielinski

Bald Leihmutterschaft in Deutschland – Fluch oder Segen?






Alles, was unnatürlich ist, ist gut. So jedenfalls könnte man die Vorhaben der Bundesregierung bezeichnen. Nie hat es eine Regierung gegeben wie diese, die alles nur Erdenkliche tut, um der Schöpfungsordnung zuwider zu handeln. Vermeintlich harmlos fing es mit der Abschaffung des §219a StGB an, dem Werbeverbot für Abtreibungen. Eigetreten ist, was kommen musste: Ein Internet, dass voll ist mit solchen Angeboten, als wäre es so normal wie Kuchenbacken.

Weiterhin wird für eine völlige Legalisierung der Abtreibung gekämpft – was auch die WHO fordert – und in einer Abtreibung ggf. noch einen Tag vor dem Geburtstermin enden kann.

Die gleiche Regierung, die alles dafür tut, dass Kinder im Mutterleib getötet werden, will aber auf der anderen Seite Menschen helfen, an Kinder zu kommen, die keine Kinder bekommen können. Daran gäbe es ja nichts auszusetzen, wenn es nicht so widersinnig wäre. Es werden jedes Jahr rund 100.000 Kinder getötet, die aber ein anderes Zuhause hätten finden können, wenn sie von den eigenen Eltern schon nicht gewollt sind und vor allen Dingen hätten leben können. Jede Kinderwunschbehandlung kostet den Steuerzahler mehrere tausend Euro. Weil das aber noch nicht reicht, wird nun auch daran gearbeitet, die Leihmutterschaft, welche glücklicherweise noch in Deutschland verboten ist, zu legalisieren. Im Koalitionsvertrag kling das so:

„Wir setzen eine Kommission zur reproduktiven Selbstbestimmung und Fortpflanzungsmedizin ein, die Regulierungen für den Schwangerschaftsabbruch außerhalb des Strafgesetzbuches sowie Möglichkeiten zur Legalisierung der Eizellspende und der altruistischen Leihmutterschaft prüfen wird.“

Es wird erwartet, dass die o.g. Kommission Ende März ihre Vorschläge zu beiden Themenbereichen vorlegt, also zum Thema Legalisierung von Kindstötung und Leihmutterschaft. Es ist zwar noch offen, wie es ausgehen wird, je näher der Tag rückt, umso größer werden aber die Befürchtungen.

Die Grünen haben Bedenken geäußert, dass eine altruistische (nicht kommerziell) Leihmutterschaft missbraucht werden könnte. Der große Treiber dieses Wahnsinns sind dieses Mal nicht die Grünen, sondern die FDP, was ich zugegebenermaßen nicht erwartet hätte. Die Befürchtung, dass die Leihmutterschaft zum Missbrauch führt, ist vollkommen nachvollziehbar, aber bei weitem nicht alles. Es stellt sich doch auch die Frage, wer Leihmutterschaft in Anspruch nehmen darf. Wer sich ein wenig zu dem Thema informiert, der wird feststellen, dass die „Auftraggeber“ oft Menschen sind, die hierzulande kein Kind mehr adoptieren dürfen. Dazu kommt, dass seit der Einführung der „Ehe für Alle“ grundsätzlich auch homosexuelle Paare Kinder adoptieren dürfen. Daher stellen sich natürlich die Fragen:

- Dürfen auch homosexuelle Paare Leihmutterschaft in Anspruch nehmen?
- Was ist mit Singles?
- Was ist mit Menschen, die beispielsweise nicht mehr adoptieren dürfen, weil sie zu alt sind?
- Wie steht es mit dem Mutterschutz … ? Wie soll das einem Arbeitgeber verkauft werden?
- Was ist, wenn das Kind möglicherweise eine Behinderung hat oder das unerwünschte Geschlecht hat?
- Ist es nicht Menschenhandel?

All diese Fragen müssten geklärt werden. Dummerweise wird manches davon aber gar nicht zur Debatte stehen, weil das Thema längst durch ist. Homosexuelle Paare werden Leihmutterschaft in Anspruch nehmen können; bei Adoption ist das ja auch der Fall. Wenn jemand – wie oben gesagt oder aus einem anderen Grund – kein Kind mehr adoptieren darf, wie sieht es dann mit der Leimutterschaft aus? Wer für eine Adoption zu alt ist, wird durch die Inanspruchnahme der Leihmutterschaft nicht jünger.

Noch gravierender ist die Frage bei Kindern, die (voraussichtlich) anders sind als vom „Auftraggeber“ gewünscht. Was ist, wenn das Kind möglicherweise eine Behinderung haben wird oder ein anderes Geschlecht als gewünscht?

Bei den Vorhaben zum Thema Abtreibung beantwortet sich die Frage fast schon von selbst. Wenn jeder abtreiben kann, wann und wie er will, wird es auch hier nicht anders sein. Es ist zwar nur eine Vermutung, da noch kein Bericht, geschweige denn ein Gesetz vorliegt, aber warum sollte es bei einer Leihmutterschaft anders sein? Für manche Menschen besteht dann die Herausforderung darin, immer wieder eine Leihmutter zu finden, die das Spielchen mitmacht. Wenn die Bestellung dann nicht wie gewünscht ist, wird sie halt zurückgegeben (in diesem Fall getötet). Was ist aber, wenn die Leihmutter nicht abtreiben will? In Zeiten, wo jeder sein Geschlecht wählen kann und auch „ändern“ kann, wie er will, besteht ebenso die Gefahr, dass an einem Kind, dass das ungewünschte Geschlecht hat, eben ein bisschen rumoperiert wird, ganz egal, was das Kind später davon hält.

Wird die Leihmutterschaft legalisiert, ist zu erwarten, dass gerade diejenigen, die keine Kinder haben sollen, welche bekommen werden. Unser HERR und Gott hat es nicht umsonst so gemacht, dass nur Mann und Frau Kinder bekommen können und dass die Kinder dann so sind, wie sie sind. Kommt ein solches Gesetz, ist gerade hierzulande damit zu rechnen, dass viele homosexuelle Paare, Menschen irgendeines erdachten Geschlechts oder überzeugte Singles davon Gebrauch machen werden. All das ist gegen Gottes Schöpfungsordnung, denn er hat den Menschen nicht so gemacht, dass er sich selbst reproduzieren kann. Auch gleichgeschlechtlich funktioniert das nicht. An einem Zeugungsakt sind immer drei beteiligt: Der Mann, die Frau und der Segen Gottes. Fehlt eines davon, geht es nicht.Wenn eine Leihmutterschaft also dem Willen Gottes überhaupt entsprechen kann, dann doch nur bei heterosexuellen Paaren, die vielleicht aus gesundheitlichen Gründen kein Kind bekommen können. Allen anderen aber, welche von der Schöpfungsordnung her davon ausgeschlossen sind, würde ein solches Gesetz ebenfalls zugutekommen. Es besteht also die Gefahr, dass dadurch mehr Schaden angerichtet wird als Nutzen zu erwarten ist.

Man darf gespannt sein, wie es weitergeht. Ich bleibe dran.












Eure Meinung zu dem Thema und Kommentar














Genutzte Bibelzitate sind i.d.R. von ERF Medien e.V. Lutherbibel 2017 https://www.bibleserver.com