Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser. Er erquicket meine Seele. Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen. Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich. Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein.Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar.
Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser. Er erquicket meine Seele. Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen. Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich. Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein.Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar.
Nach dem Ende der Waffenruhe gehen die Kämpfe in Gaza weiter. Eine weitere Ausweitung der Feuerpause ist demnach erstmal nicht in Sicht. Gerade in den vergangenen Tagen, aber auch schon vorher hat Israel gezeigt, wie geschickt es sich in der aktuellen Situation verhalten kann.
So uneinig sich die verschiedenen israelischen Parteien in der Vergangenheit auch waren, ist es dennoch recht schnell gelungen, die Streitigkeiten beiseite zu legen, um sich diesem barbarischen Angriff zu stellen. Dabei ist es auch nicht verwunderlich, dass eine gewisse Kritik laut wird. Die hoch emotional betroffenen Angehörigen der Geiseln haben verständlicherweise zuerst das Wohlergehen ihrer Freunde und Familie im Blick. Dass dies aber mit dem einzig sinnvollen Kriegsziel, nämlich die völlige Zerschlagung der Hamas, kollidieren kann, ist klar.
Während der Waffenruhe ist es gelungen, dutzende Geiseln nach Hause zu holen. Die Freude der freigelassenen Terroristen dürfte hingegen von kurzer Dauer sein. Sie gehen vermutlich in ihren sicheren Tod. Im Gegensatz zur Hamas hat sich Israel an die Waffenruhe gehalten. Die Hamas hatte am 30. November einen Terroranschlag in Jerusalem verübt, bei dem drei Zivilisten ums Leben kamen. Weiterhin haben sie laut tagesschau.de zu einer "Eskalation des Widerstands" aufgerufen und so erneut signalisiert, dass Friede nicht gewollt ist, selbst wenn Israel ihnen den Gazastreifen als ihr Staatsgebiet zusprechen würde. Dass die Hamas auch schon vor dem Ende der Feuerpause wieder die Kämpfe aufgenommen hat, ist aus meiner Sicht auch nicht anders zu erwarten gewesen. Durch dieses Verhalten wird Israel geradezu dazu gezwungen, die Hamas auszulöschen, selbst wenn sie eine andere Lösung suchen würden.
Ebenso wie die Kämpfe gehen auch die Pro-Palästinenser Demos weiter. Dazu gingen am Samstag rund 2000 bis 3000 Antisemiten in Berlin auf die Straße. Die Polizei ging mit der gleichen Härte gegen die Demonstranten vor wie bisher. Von 31 Judenhassern wurden die Personalien aufgenommen, und es gab ganze 13 Strafanzeigen. Was soll man dazu noch sagen? Die Demo mag einigermaßen friedlich gewesen sein, aber die Unterstützung bzw. das Gutheißen eines geplanten Völkermords – das ist es ja, was die Hamas will – kann doch nicht als Meinungsfreiheit durchgehen. Aber vielleicht habe ich auch einfach nur nicht verstanden, was es heißt, an Israels Seite zu stehen, wie es immer wieder betont wird?
So unverändert wie die Lage hierzulande ist, sind auch die Parolen verschiedenster Politiker. Es ist völlig klar, dass man versuchen muss, die verbliebenen Geiseln lebend zu befreien. Genauso verständlich ist es auch, an die Zivilisten in Gaza zu denken und deren Überleben sicherstellen zu wollen. Die Stimmung wird aber immer israelfeindlicher. UN-Generalsekretär Guterres gibt Israel eine Mitschuld an den Angriffen, statt sich uneingeschränkt hinter das angegriffene Land zu stellen. Er scheint nicht zu wissen, dass die sogenannten Palästinenser die Besetzer sind. Das Auswärtige Amt fordert sichere Orte für Zivilisten, wie auf Deutschlandfunk zu lesen ist. Sicher: Das wäre schön, aber es wären auch ebenso sichere Orte für die Terroristen der Hamas. Eine Zerschlagung wäre dann nicht mehr möglich. Der ZDF Nahost-Experte Gerlach sieht die Lösung in einer multinationalen arabischen Streitmacht, die die Kontrolle über Gaza erhalten soll, wenn die Hamas die Waffen niederlegt. Der belgische Ministerpräsident De Croo fordert hingegen: „Keine Tötung von Zivilisten mehr“ – so als würde die israelische Armee Jagd auf die Zivilbevölkerung machen. Er scheint nicht zu wissen, dass es in einem Krieg, besonders wenn sich so viele Menschen auf einem so kleinen Gebiet befinden, sich kaum vermeiden lässt, dass es zu zivilen Opfern kommt, so traurig es auch ist. Ebenso scheint mehr und mehr in Vergessenheit zu geraten, dass sich Zivilisten aus Gaza an dem Massaker vom 7. Oktober beteiligt hatten, wie aus dem Interview mit Gerlach hervorgeht.
Es ist durchaus nachvollziehbar, eine friedliche Lösung zu suchen und die Zivilisten schützen zu wollen. Auch ich sehe es so, dass friedfertige Menschen geschützt werden müssen, soweit es möglich ist. Jedem halbwegs klardenkenden Menschen muss aber einleuchten, dass es gerade in diesem Konflikt besonders schwer ist. Ebenso eindeutig ist, dass Gaza, sowie auch andere Gebiete, israelisches Staatsgebiet sind. Ein Friede setzt voraus, dass dies weltweit, also auch von den sogenannten Palästinensern anerkannt wird. Das wird aber nie passieren. Eine Lösung, die Israel mit der arabischen Welt befriedet, taugt bestenfalls für ein Märchen aus tausendundeiner Nacht.
Bei allen Forderungen und Bedenken darf sich die Schuld nicht verschieben, und die Forderungen müssen auch einigermaßen realistisch sein. Wer aber einigermaßen realistisch denkt, wird erkennen, dass es keine sicheren Gebiete gibt und eine arabische Armee wohl kaum ernst gemeint sein kann. Die gesamte arabische Welt will Israel vernichten. Was wäre von einer solchen Armee zu erwarten? Israel ist umgeben von Staaten, die sie auslöschen wollen. Diese Staaten sollen nun eine Armee schicken, welche bei den verhassten Feinden Frieden garantiert?
Die Welt bzw. die Menschheit wird es nicht schaffen, aber wir dürfen sicher sein: Israel geht nicht unter, denn der HERR ist bei ihnen.