Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser. Er erquicket meine Seele. Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen. Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich. Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein.Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar.
Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser. Er erquicket meine Seele. Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen. Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich. Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein.Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar.
Wer die Bibel kennt, der weiß, was passieren kann, wenn ein Staat Israel bedrängt. Das betreffende Land muss mit der Vernichtung rechnen. Dieser Tun-Ergehen-Zusammenhang wurde Israel schon früh zugesagt.
Abraham bekommt Gottes Zusage:
„Ich will segnen, die dich segnen, und verfluchen, die dich verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter auf Erden.“
(1.Mose 12,3)
und weiter an Isaak:
„Bleibe als Fremdling in diesem Lande, und ich will mit dir sein und dich segnen; denn dir und deinen Nachkommen will ich alle diese Länder geben und will meinen Eid wahr machen, den ich deinem Vater Abraham geschworen habe,und will deine Nachkommen mehren wie die Sterne am Himmel und will deinen Nachkommen alle diese Länder geben. Und durch deine Nachkommen sollen alle Völker auf Erden gesegnet werden …“
(1.Mose 26,3-4)
Gott fordert von seinem Volk Israel aber auch Gehorsam und drohte immer wieder mit der Vertreibung aus dem zugesagten Land, wenn sein Wort missachtet wird.
Genau so kam es dann auch. Aufgrund des von König Salomo zugelassenen Götzendienstes wurde Israel in zwei Teile geteilt. Ein Südreich (Juda), das aus den Stämmen Juda und Benjamin bestand und ein Nordreich (Israel), das aus den übrigen zehn Stämmen bestand.
Das Nordreich hatte immer wieder gegen Gottes Gebote verstoßen, sodass Israel schließlich weggeführt wurde. Im Jahr 722 v.Chr. führte der König von Assyrien die Israeliten weg und siedelte ein anderes Volk in ihrem Gebiet an.
Etwa 612 v. Chr. wurde Assyrien von Babylon besiegt. Es war ein Beispiel dafür, wie Gott sein Volk straft, wer es aber bedrängt, muss mit Vernichtung rechnen, wie an den Assyrern zu sehen ist, vgl. Jesaja 14,24-26. Besonders interessant: Die Wirkungszeit Jesajas endete etwas 680 v. Chr., also lange bevor das passierte.
Aber auch das Südreich, das über weite Strecken gute Könige hatte, die dem Willen Gottes folgten, wurde letztendlich weggeführt, weil es sich nicht an Gottes Wort hielt. So eroberte Babylon das Reich Juda 597 v. Chr. Wenige Jahre später wurde die Bevölkerung von Juda nach Babylon weggeführt.
Aber auch Babylon blieb nicht ungestraft: 539 v. Chr. eroberte König Kyros II von Persien das babylonische Reich. Die Juden durften in ihr Land zurückkehren, sodass das Südreich wieder entstehen konnte. Im Jahr 536 v. Chr. konnte bereits mit dem Bau des zweiten Tempels begonnen werden. Besonders interessant ist hier die Vorhersage Jeremias: Seine Wirkungszeit endete etwa 570 v. Chr., ebenfalls bevor die Ereignisse eintraten.
„Denn so spricht der HERR: Wenn für Babel siebzig Jahre voll sind, so will ich euch heimsuchen und will mein gnädiges Wort an euch erfüllen, dass ich euch wieder an diesen Ort bringe.“
(Jeremia 29,10)
Aber auch das persische Reich hatte keinen Bestand. Alexander der Große besiegte Persien und herrschte ebenfalls über Israel. Seine Herrschaft wiederum endete schneller, als sie begann. Nach seinem Tod zerfiel das Reich in vier Teileund wurde schließlich von den Römern eingenommen.
Die Römer gestatteten den Juden eine relative Autonomie. Trotzdem waren sie nur ein Teil des römischen Reiches und versuchten immer wieder, die Römer zu besiegen. Im Jahr 70 n.Chr. begann schließlich die Vertreibung der Juden aus Jerusalem und dem gesamten jüdischen Gebiet. Ein letzter Aufstand endete 135 n.Chr. in derUmbenennung Israels in Palästina. Die Römer wollten die Juden endgültig loswerden und zusätzlich demütigen, indem sie ihr Land in das ihrer Erzfeinde, die Philister, umbenannten. Ein Palästina gab es somit nie. Das römische Reich fand nach allmählichem Zerfall sein Ende im 5 Jahrhundert n.Chr. Auch hier wurden die Unterdrücker der Juden letztendlich vernichtet. Bei den Römern war es wie bei allen anderen. Die Juden hatten sich nicht an Gottes Gebote gehalten. Die Pharisäer, welche die religiöse Elite ihrer Zeit waren, haben Christus verworfen und getötet. Sie haben die Gebote Gottes verdreht und hunderte dazuerfunden. Das eigentliche Ziel der zusätzlichen Gebote, welche teilweise strenger waren als die eigentlichen, sollte dazu führen, dass die Gebote Gottes wirklich gehalten werden, haben aber oft das Gegenteil bewirkt, was Jesus auch anprangerte.
Nach dieser letzten Vertreibung aus ihrem Land wurden sie – wie mehrfach angekündigt – unter alle Nationen verteilt.
„Der HERR wird dich vor deinen Feinden schlagen. Auf einem Weg wirst du wider sie ausziehen, und auf sieben Wegen wirst du vor ihnen fliehen und wirst zum Entsetzen werden für alle Reiche auf Erden.“
(5. Mose 28,25)
Unter allen Nationen wurden sie gehasst und verfolgt, u.a. auch in Deutschland. Die Nationalsozialisten hatten sogar den Versuch unternommen, alle Juden weltweit zu vernichten. Aber auch hier endete es wie bei den anderen: Aufgrund der Judenverfolgung wurde Deutschland am Ende des zweiten Weltkriegs völlig vernichtet.
Dies sind einige wenige Beispiele, die die Wahrheit der Bibel belegen, aber auch zeigen, dass die Juden für ihren Unglauben und Abfall von Gott zwar immer gestraft werden, aber letztlich auch wieder gerettet werden. Die Rettung geschieht dabei einzig aus Gnade. So wird er auch die Verheißung erfüllen und sein tausendjähriges Friedensreich aufrichten. Die Beispiele zeigen, dass Gott sich zwar anderer Nation als Werkzeug bedient, um die Strafe auszuführen, dennoch sind die Verfolger für ihre Verbrechen verantwortlich und wurden nicht selten vernichtet. Deutschland kann allein wegen der Judenverfolgung froh sein, noch zu existieren. Dennoch scheint man hierzulande aus der Vergangenheit nichts gelernt zu haben. Mag man zu Beginn des neuen Judenstaates, der 1948 ausgerufen wurde, noch ernsthaft an der Seite Israel gestanden zu haben, so wird deutlich, dass Deutschland immer mehr zum Feind Israels wird. Der Angriffskrieg gegen Israel am 07. Oktober 2023 brachte nur immer deutlicher zutage, was schon seit vielen Jahren passiert. Die Hamas hat Israel angegriffen, wird aber als das Opfer wahrgenommen. Über Jahrzehnte wurde der Gazastreifen mit Millionen Hilfsgeldern auch aus Deutschland versorgt, Israel hingegen erhält kaum Unterstützung, wird aber umso heftiger kritisiert, bis hin zum Vorwurf des Völkermords. Dazu kommt, dass Israel erwiesenermaßen viel mehr für die sog. Palästinenser tut als jedes anderen Land für die gegnerische Bevölkerung.
All das ist aber noch nicht alles: Der ÖRR berichtet extrem einseitig zu Ungunsten Israels. Es wird keine Gelegenheit ausgelassen, um leidende Palästinenser zu zeigen. Von leidenden Juden ist nichts zu sehen. Alles, was die Hamas in ein schlechtes Licht rückt, wird nicht oder nur selten gezeigt. Hier scheint man sich unangreifbar machen zu wollen, weil man ja immer noch einen kurzen Bericht vorhalten kann, der mal negativ über Hamas berichtet hat. Auch wenn ich es nicht sicher behaupten kann und will, scheint man hier einen Hass auf Juden produzieren zu wollen. Der neueste Geiseldeal hat es gezeigt: Die Medien wundern sich nicht darüber, dass die ach so friedliche Bevölkerung den Terroristen zujubelt. Sie berichten ohne jede Empathie, dass die freigelassenen Geiseln zur Schau gestellt und verhöhnt werden. Bei den Berichten über leidende Zivilisten in Gaza klingt das ganz anders. Für die Medien spielt es auch kaum eine Rolle, dass die Geiseln so abgemagert sind, dass sie aussehen wie ehemalige KZ-Insassen. Jüdisches Leid soll nicht gezeigt werden. Wenn das gewollt wäre, gebe es genug Gelegenheit. In Fällen wie diesen wäre es normal, wenn Interviews der ehemaligen Geiseln gezeigt werden. Würde man sich für die Juden interessieren, würde man sie auch zu Wort kommen lassen.
Ebenso kann ich demütig dreinblickende Politiker nicht mehr ertragen, die mit Kippa auf dem Kopf von Gedenkveranstaltung zu Gedenkveranstaltung rennen, aber nichts als Kritik für Israel übrighaben. Politiker, die über ein Waffenembargo gegen Israel debattieren, verschwindend wenig liefern und dann noch den Staatschef Israels verhaften wollen. Da ist es auch nicht verwunderlich, dass ebenso wenig gegen den Judenhass im Inland getan wird, siehe der Fall Haya Schulmann beim Hessischen Rundfunk. Die zahlreichen „Pro-Palästina Demos“, welche nichts anderes sind als Veranstaltungen, bei denen zu Judenhass aufgerufen wird und öffentlich die Vernichtung Israels herbeigeschrien wird, sind ebenso kaum ein Anlass zum Handeln. Der Slogan „Fromthe River …“ wurde zwar verboten, es kann aber dennoch fröhlich weiter gehetzt werden. Einzig wenn judenfeindliche Ereignisse zum Kampf gegen rechts genutzt werden können, sind sie von Bedeutung. Dann jagt eine Sondersendung die nächste. Ist der Täter aber nicht bei den Rechten zu finden, hört man i.d.R. nichts. Das zeigt, dass es nicht im Geringsten um den Schutz der Juden geht.
Das Bild, welches Deutschland abgibt, ist mehr als bedenklich. Israel segnen sieht anders aus. Was aber mit jenen passiert, die sich gegen Gottes Volk aufstellen, ist bekannt. Deutschland hat nach dem zweiten Weltkrieg eine große Gnade Gottes erlebt, die es immer mehr mit den Füßen tritt. Wenn diese Menschen nur wüssten, was sie tun. Dabei ist der Umgang mit Israel nicht das einzige Problem. Man denke nur an das Selbstbestimmungsgesetz, die Ehe für alle, der immer weiter um sich greifende Unglaube … Davon will ich aber hier nicht sprechen.
Auch im Podcast.